´╗┐ Nu Sports - Quality Ska Since 1985

Nu Sports

Quality Ska Since 1985

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Rude Connection Dairy 5

1. November 2010 · 2 Kommentare

Des Rude-Connection-Dairys f├╝nfter und letzter Teil…

Wie im vierten Teil erw├Ąhnt: Die Nacht verbrachten wir in einem Business-Hotel. An Schlaf war aber nat├╝rlich erst nach einer kleinen Zimmersause zu denken!
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Ramoni und Kunio im Hotel-Jukata

Der n├Ąchste Tag war ein ganz besonderer. Die Spymaker und wir waren G├Ąste bei der Geburtstagsparty des D.D.D.-S├Ąngers. Aus diesem Anla├č fuhren wir ans Meer. Die Fahrt f├╝hrte uns hinaus aus den japanischen St├Ądten aufs Land. Beeindruckende Landschaften mit f├╝r unsere Augen fremdartiger Vegetation, mit Reisfeldern, W├Ąldern und Bergen umrahmten die Stra├če. Als wir an einer Lagune ankamen, staunten wir nicht schlecht, als wir den Club sahen, in dem gefeiert werden sollte.

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Das “Watts”

Der Laden hei├čt “Watts”, ist recht klein und steht direkt am Wasser. Nur die Stra├če trennt die B├╝hne vom Strand. Abgefahren! Natuerlich nutzten die 3 Bands des Abends auch die private Atmosph├Ąre f├╝r ein Konzert! Aber der Reihe nach: Erstmal die Abk├╝hlung in den Fluten! (genau gegen├╝ber vom “Watts”!) Es war dr├╝ckend hei├č.

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Wie schon gesagt: Die B├╝hne im Watts ist direkt vor der gro├čen Scheibe zum Meer hin. Einen sch├Âneren Backdrop kann man sich wohl nicht w├╝nschen!

07_wattsbuehne_philSkatilla and his Spector im Watts

08_wattsbuehne_oleMysnare im Watts

Nach einem kleinen Soundcheck ging die Party richtig los! BBQ auf japanisch! Lecker eingelegtes Fleisch und Gem├╝se auf dem Tischgrill und jede Menge Asahi-Bier um der Hitze zu trotzen ;o)

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Die Jungs von D.D.D. k├Ânnen feiern - soviel ist sicher! Die anschlie├čenden Konzerte waren von Mugger f├╝r Mugger, locker und mit breitem Grinsen auf dem Gesicht. Es waren nur die guten Vibes unterwegs-sehr entspannt! Was f├╝r ein Abend!

09_ddd1D.D.D. in concert

Die zwei-st├╝ndige Fahrt zur├╝ck nach Nagoya stand leider gleich nach den Konzerten an. Ein harter Ritt - vor allem f├╝r unsere Fahrer! Wir wu├čten, da├č es jetzt so gut wie keinen Schlaf mehr geben w├╝rde. Unser Konzert am n├Ąchsten Abend in Nagoya w├╝rde unser letztes auf der Tour sein und mehr oder weniger gleich danach wartete unser Flieger nach Tokyo auf uns… An Schlafentzug waren wir aber ja schon gew├Âhnt.

10_ramoni_zwist_kozmoRamoni, Zwist und Kozmo auf der Fahrt zum “Upset”

Der Gig im “Upset” in Nagoya war gewisserma├čen ein Heimspiel. F├╝r die Spymaker sowieso. Und auch wir hatten hier vor zwei Jahren schon einmal gespielt. Eine fulminante Party, bei der wir damals auch die Spymaker kennengelernt haben.
Schon 2008 haben wir mit den Spymakern f├╝r ein paar Lieder die B├╝hne geteilt und auch an unserem letzten Abend in Japan 2010 waren wir 19 Musiker auf der B├╝hne im Upset!
Als erste Band des Abends waren die “Almighty Bomb Jack” zu h├Âren. Eine exzellente Punk-Ska-Band aus Nagoya, bei der der Spymaker-Drummer Pon (King Pon) auch trommelt. Grandios!┬áEs war eine klasse Abschiedsfeier, der Laden war voll und die Stimmung kochte!

Wir waren (auf Wunsch von Daiki) auch in unseren Jukatas auf der B├╝hne :o)

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Unsere schmucke Damen-Crew!

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Ninja-Zwist


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Kasparr san

Dieser geniale Abend leitete schon wieder unsere Heimreise ein. Die Zeit verging so schnell und so viele  Eindrücke in so kurzer Zeit zu sammeln war faszinierend, wie anstrengend!
Nach einem Mitternachtsimbi├č im Hause Daiki brachten uns unsere Freund dann zum Flughafen. Der Abschied fiel uns allen sehr schwer! Minuten wurden geschunden und Tr├Ąnchen flossen. Aber wir haben nat├╝rlich das n├Ąchste Wiedersehen schon wieder f├╝r 2011 angepeilt. Dann werden uns die Spymaker wieder besuchen kommen und nach allem was man h├Ârt wird sich die Tour dann (je nach zeitlichen M├Âglichkeiten) auf ganz Deutschland ausweiten.

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Wir hoffen, da├č alle Spymaker an dieser Reise teilnehmen k├Ânnen, denn Zeit ist in Japan offensichtlich ein hohes Gut.
Wir m├Âchten uns auch noch einmal bei unseren Gastgebern f├╝r diese wundervollen und unvergesslichen Tage (und N├Ąchte) sowie die unglaubliche Gastfreundschaft bedanken! Und wir hoffen Dich, werter Leser n├Ąchstes Jahr bei einem SUSHI+BEER Konzert in Deinen N├Ąhe begr├╝├čen zu d├╝rfen.

Cheeers,
Zwist

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Rude Connection Dairy 4

17. Oktober 2010 · » Keine Kommentare

So, jetzt hat’s aber wieder gedauert…
Fast schon zu lange her, dennoch kommt hier Teil #4 unseres Japanberichts…

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Wir schreiben Mittwoch, den zehnten August 2010.
Nach viel zu wenig Schlaf waren wir zum Fr├╝hst├╝ck eingeladen┬ábei “Mos Burger” ; das ist eine japanische Burger-Kette, die weitaus bessere Burger macht, als alles was man so in den ├╝blichen amerikanischen Burgernbuden verkauft.
Der Chef dieses┬á”Mos Burger”-Restaurant ist ein alter Schulfreund von unserem Daiki und er hat uns empfangen, als w├Ąren auch wir alte Freunde. Japanische Gastfreundschaft eben!

mosburger

An diesem Tag stand unser erstes Konzert in Nagoya, der Heimatstadt der Spymaker an. Das “Daytrive” ist im dritten Stock eines Gesch├Ąfthauses in Nagoya beheimatet. Das Prinzip: Einmal bezahlen, 5 (!) Bands sehen, bestes Ska-DJ-ing von DJane Leo, trinken und essen soviel man m├Âchte. Die Nu Sports als “All-Inclusive-Band” ;o))

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DJane Leo, The Spymaker

Die Bands des Abends: “Chaotic Girl Syndrome” - das ist (wirklich) experimentelle Musik und das nicht zu leise… wie soll ich sagen? Punkjazz vielleicht?
Au├čerdem eine Punkband, deren Namen mir leider entfallen ist (wird nachgereicht), des weiteren eine klasse Funkband namens “Sticky Jam”, nat├╝rlich die Spymaker und die Sports.
Es war ein langer Abend und es sei zugegeben, da├č wir schon bessere Konzerte gespielt haben, aber “all inclusive”, eine unterdimensionierte Monitoranlage und die fortgeschrittene Uhrzeit forderten ein bisschen Tribut. Das Publikum hatte aber einen riesen Spa├č!

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Nu Sports und die netten Jungs von “Chaotic Girl Syndrome”

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The Spymaker live im Daytrive, Nagoya

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In Japan ist alles ein wenig kleiner: Auch die T├╝ren ;o)

Die Nacht war dann mal wieder kurz, und am Donnerstag war f├╝r den Morgen eine Besichtigung des Betriebs des ├Ąltesten Miso-Hersteller Japans:┬áHatcho. Miso ist eine Paste, die haupts├Ąchlich aus fermentieten Sojabohnen besteht und die in Japans K├╝che allgegenw├Ąrtig ist. Miso ist sehr gesund und wird zu Miso-Suppe verarbeitet oder als W├╝rzmittel eingesetzt. Fermentiert wird es damals wie heute in gro├čen Holzf├Ąssern. Es gibt Studien, die belegen, da├č der regelm├Ą├čige Verzehr von Miso das Leben deutlich verl├Ąngern kann.

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Der Geruch des g├Ąrendes Soja kommt auf leeren Magen nicht so gut, weshalb wir recht froh waren, nach der Besichtigung fein zum Essen ausgef├╝hrt zu werden.
Nat├╝rlich war eine Soja-Spezialit├Ąt angesagt.

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Frisch gest├Ąrkt gings ab in den Club mit Namen Lahaina. Ein super Club in einem Industriegebiet. Er erinnert ein wenig an das LKA in Stuttgart, ist aber ein bischen kleiner.

lahaina

Da haben wir auch einen alten Freund aus den Tagen unserer ersten Tour durch Japan wiedergetroffen: Ace-K!
2008 hatte er die gesamte Tour organisiert, uns durch halb Japan chauffiert und uns bemuttert. Wir freuten uns sehr ├╝ber dieses Wiedersehen, denn Ace war eigens aus Tokyo angereist. Wir haben dann auch bei “Kansas” die B├╝hne mit ihm geteilt und er hat mit einem sehr charmanten Bluesharp-Solo f├╝r beste Unterhaltung gesorgt!

ace-kAce-K, Kozmo, Kasparr und Micha

Wieder waren 4 Bands am Start:
Die “Mushrooms” spielen schottischen Punk’n'Roll mit Akkordeon, Upright-Bass und Dudelsack. Dementsprechend ist der S├Ąnger auch in einen feinen Kilt gewickelt. Was der Japaner unterm Rock tr├Ągt wissen wir aber nicht ;o) . Die Mugge ging jedenfalls ordentlich ab! Es war auch unser erster Abend mit den Buben von “D.D.D.”, einer Band aus dem Freundeskreis der Spymaker, die in Japan recht bekannt ist und sehr smoothen Ska spielt. Ebenfalls mit Upright-Slapbass ausger├╝stet betreten sie die B├╝hne nie, bevor der S├Ąnger nicht ordentlich einen im T hat. Das ist wohl sein Markenzeichen und man ist schon erstaunt, wie gut er trotz seines Zustands zu singen vermag!
Und nat├╝rlich rundeten die Spymaker und die Sports den Abend ab.

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Zwist und zwei der “Mushrooms

Es war ein gro├čartiger Abend und eine klasse Feier. Das Publikum ist voll auf seine Kosten gekommen!!!
Drau├čen hatten wir dann eine Begegnung der dritten Art: Ein VW-K├Ąfer aus dem Jahre 1956. Die zwei Ska- und Deutschlandbegeisterten Insassen wollten unsere Autogramme mit Lackstift auf dem Prachtst├╝ck, die wir ihnen aber aus Respekt vor dem alten Gef├Ąhrt verweigerten und stattdessen einen Deutschlandwimpel unterschrieben.

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Die Nacht verbrachten wir in einem Business-Hotel….

So, jetzt muss ich mal Pause machen! Bis demn├Ąchst… mit Teil #5

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Nu Sports im Studio

17. Oktober 2010 · » Keine Kommentare

Ja, es ist recht viel passiert in letzter Zeit und obwohl es eine Menge zu schreiben gab, hatte nat├╝rlich niemand wirklich die Zeit dazu.
Wir wissen, wir haben Euch ein wenig vernachl├Ąssigt. Wir werden uns bessern ;o)

Was wahrscheinlich auch die meisten von Euch mitbekommen haben:
Wir engagieren uns gegen Stuttgart 21 und haben schon ein paar mal auf Demos gespielt.
(siehe unsere Eintr├Ąge auf Facebook) Sp├Ątestens nach den Vorkommnissen des “schwarzen Donnerstags”, dem 30sten September, war klar, da├č wir auch textlich Stellung nehmen m├╝ssen.
Wir haben daher dem Song “JahWar” von den Ruts ┬áeinen neuen, deutschen Text verpa├čt und auf der Gro├čdemo im Schlo├čpark gespielt.
Beim Text war unser alter Freund Holger mehr als behilflich! Vielen Dank daf├╝r!

Ab kommenden Montag werden wir bei Kasparr diese Version aufnehmen und wahrscheinlich ab n├Ąchster Woche wie auch immer unters Volk bringen.
Wir freuen uns nat├╝rlich ├╝ber wie auch immer geartetes Feedback!

Oben Bleiben!

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Ujjjjjj Sportoloooook!

14. September 2010 · » Keine Kommentare

Uj Sportolok im Laboratorium. Seit 4 Jahren eine feste Gr├Â├če im Konzertkalender.
Das etwas andere Nu-Sports-Konzert. Ein echtes Muss!
Wir sehen uns am Samstag!!!

uj_sporttolok-flyer

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Morgen Gro├čdemo gegen Stuttgart 21!

9. September 2010 · » Keine Kommentare

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…und wir sind auch dabei… ┬áOBEN BLEIBEN!

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Rude Connection Dairy 3

9. September 2010 · » Keine Kommentare

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So, das hat jetzt ein bischen gedauert, aber hier ist der dritte Teil unseres kleinen Japan-AbenteuersÔÇŽ
Montag, der neunte August. Ein Tag ohne Konzert aber dennoch haben wir viel erlebt. Sightseeing war angesagt und Kyoto bietet eine nahezu unüberschaubare Anzahl von Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist das Filmmuseum.

filmpark_plakat

Das kann man sich vielleicht so vorstellen wie den Filmpark in Babelsberg auf japanisch.┬áNaja-Vielleicht ein bischen kleiner. Hier wurden und werden Samurai-Filme gedreht, es gibt Originalkont├╝me zu bestaunen und unser Lieblingsexponat war sicherlich das immerhin 50 Zentimeter gro├če, Wasserdampf spr├╝hende Gozilla-Modell.┬á Toll! ;o))

Ein echtes Highlight war unser Besuch im Tempel Sanj?sangen-d? (?????). Der Tempel ist mit 1001 unterschiedlichen, lebensgro├čen, vergoldeten Statuen ausgestattet, die beidseits einer gro├čen Kannon-Statue geometrisch auf einer Treppe angeordnet sind. Der Tempel ist mehr als beeindruckend! Au├čerdem ist er ber├╝hmt f├╝r die jahrlichen Wettk├Ąmpfe im Bogenschie├čen, die mit dem japanischen Langbogen ausgetragen werden. Des weiteren ist auch der japanische Garten, der die Tempelanlage umgibt, sehenswert.

sanjusangen2

Dann hie├č es wiedermal “hally, hally!”. Wir wollten ein paar Souvenirs kaufen und wir waren mal wieder sp├Ąt dran. Den Hunger stillte dann eine Soba-Suppe. Soba sind Nudeln aus Buchweizen - seeehr lecker!
How to…

soba

Eine kleine Rallye mit dem Gel├Ąndewagen durch die Fu├čg├Ąngerzone ;o) brachte uns schlie├člich zur riesigen Tempelanlage Otowasan Kiyomizudera (??????) , die ein Unesco-Weltkulturerbe ist.
Es war bereits dunkel geworden und die (beleuchteten) Tempel und die Ruhe gaben uns das Gef├╝hl an einem ganz besonderen Ort zu sein. Ein Mu├č f├╝r jeden Kyoto-Touristen.

kyoto_pagode

otowasan

Die Autobahn f├╝hrte uns nach Nagoya zur├╝ck. Nach dem obligatorischen Lawson-Stopp kamen wir wohlbehalten im “Hotel Daiki” an und haben noch eine kleine Terassenparty gefeiert. Bei 28 Grad nachts(!)

Der Dienstag war unser zweiter day off.
Aufstehen mu├čten wir aber dennoch recht fr├╝h. “hally, hally!” Der n├Ąchste Programmpunkt in Sachen Sightseeing war die Besichtigung der Brauerei Asahi in Nagoya. Eine F├╝hrung und nat├╝rlich auch eine Bierprobe waren angesagt. Und das hie├č (”hally, hally!”) 3 Biersorten in 20 Minuten zu testen - morgens um 10 Uhr. Oha!┬á(Sehr interessant war der Umstand, da├č die Uniform unserer F├╝hrerin 100% aus recycleten Plastikflaschen bestand ;o)┬á )

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Das gab uns nat├╝rlich einen gewissen Schwung f├╝r den restlichen TagÔÇŽ

Das Tokugawa-Art-Museum, das wir danach besuchten, beherbergt den Kulturschatz der Tokugawa, einer alten Herrscher-Familie Nagoyas. Von alten Handschriften, Landkarten und R├╝stungen bis hin zu kunstvoll geschmiedeten Katanas (Samuraischwertern) gibts hier viel zu sehen.

Nat├╝rlich hatten wir dann Hunger. Das┬áKappa-Sushi-Go-Round Restaurant verf├╝gt ├╝ber das obligatorische Sushi-F├Ârderband, aber auch ├╝ber eine Schnelllieferung via “Sushi-Shinkansen”.
Man bestellt am Touchscreen und bekommt sein Sushi per Zug an den Tisch geliefert. Sehr “abgefahren” ;o)

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Drau├čen empfing uns ein heftiger Regen. Das beste Mittel gegen Regen: Shoppen. ┬áNagoyas Einkaufsstra├čen sind praktischerweise ├╝berdacht. Im Zoo-Recordshop haben wir die Auswahl gesichtet - Sehr gut sortiert! ┬áSp├Ąter gings in eine rie├čige, l├Ąrmende Shoppingmall, die bis 5 Uhr morgens ge├Âffnet ist. Wir bekamen wir einen Eindruck davon, was shoppen in Japan hei├čt. Nur soviel: Man braucht Nerven und am besten Ohrenst├Âpsel!

zoo

skattilaten

daikimoni

Als wir im Hotel Daiki ankamen war es schon recht sp├Ąt. Ten und die Jungs “kochten” f├╝r uns kalte Nudeln. Die werden in einer speziellen So├če eingetunkt, und dann idealerweise auf einmal in den Mund gesogen. Die So├če wird aus Miso, Ingwer und waswei├čich zusammengemischt und schmeckt sensationell. Ein Ten-Spezialrezept.

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So, der vierte Teil in b├Ąlde… ┬á:o)

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Rude Connection Diary 2

29. August 2010 · » Keine Kommentare

Weiter gehts: Japan, die Zweite… Klappe! Ton an?…Ton L├Ąuft!…Uuund ├äktschn!

Am Morgen nach dem Rockrider-Gig mu├čten wir um 10 Uhr los (6 Uhr war Bettruhe).
Als echte Aufgabe entpuppte sich die Suche nach einem Geldautomaten, der auch Maestro-Karten akzeptiert.
Eine kleine Osaka-Odysee begann, denn unsere Reiseleiter waren ja auch fremd in dieser Stadt ;0). Das Ganze hat ca. 4 Stunden gedauert und unseren Gastgebern das ganze Handy-Navigationswissen abverlangt ;o) Schlu├čendlich konnten wir aber unsere Yen-Vorr├Ąte wieder auff├╝llen…

Dann ging die Reise weiter nach Kyoto, der alten Hauptstadt, in der 14 Tempel und Schreine stehen, die zum Unesco-Weltkulturerbe z├Ąhlen, darunter der weltber├╝hmte goldene Pavillon! Wir bezogen erstmal Quartier in einem Ryokan-Hotel.

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Diese Unterk├╝nfte sind im traditionell japanischen Stil gehalten und jedem Japan-Reisenden sehr ans Herz gelegt! Die Zimmer sind mit Tatami-Matten ausgelegt und die typischen Schiebet├╝ren sind mit Washi (Japanpapier) bespannt. Geschlafen wird auf Futons.

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Danach hie├č es: Hally, hally (sprich: hurry, hurry!) - ab gehts zur Arbeit!
Der Club┬á Muse befindet sich im dritten (!) Stock eines Geb├Ąudes, direkt an der “Rue de Galopp” in Kyoto.
Er hat viel Atmosph├Ąre, eine hervorragende Akkustik, eine hoch professionelle Ausstattung und eine kompetente Crew.
Hier die Motors beim Soundcheck…

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Nach dem Soundcheck aller 3 Bands des Abends, gings ab zum Essen in die Nudelk├╝che um die Ecke zu einer schmack- und nahrhaften Ramen-Suppe. “Ramen” stammen urspr├╝nglich aus China - im Gegensatz zu den japanischen Udon, Somen und Soba Nudeln; sie werden zu einer leckeren Suppe verarbeitet.

ramen

Gespielt haben im Muse The Spymaker, The Motors und - ihr habts erraten - die Sports.
Die kyotoer Motors hatten wir schon vor zwei Jahren in Kobe kennen- und sch├Ątzengelernt und alle freuten sich ├╝ber das Wiedersehen.
Der Gig war klasse! Bands und Publikum gingen ab und nat├╝rlich gabs auch dieses mal hinterher eine gro├čartige Party!
Hier die Spymaker in Aktion…

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Eine kleine Stippvisite beim lokalen Chinesen hat uns bei Essen, Asahi und Gesang l├Ąnger vom Schlafen abgehalten als geplant (wenn wir “Ein Prosit” anstimmten war es uns zwar irgendwie peinlich, aber unsere japanischen Freunde konnten nicht genug davon bekommen und stimmten lauthals und lautmalerisch mit ein ;o)┬á ).
Foto: Party mit den Motors…

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Bier-M├Âsel-Lawson!

So, das war der zweite Streich, doch der Dritte folgt sogleich…

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Rude Connection Diary 1

29. August 2010 · 1 Kommentar

Auf vielfachen Wunsch, hier ein kleines “Dairy” von unserer Japanreise.
Es ist der erste Teil und wir werden das in loser Reihenfolge fortf├╝hren und erweitern…

Gestartet sind wir am 4. August vom Stuttgarter Hauptbahnhof aus, der damals noch an einem St├╝ck war.

abfahrt

Der ICE hat uns dann nach Frankfurt gebracht und sp├Ąt abends gings los mit Japan Airways in Richtung Tokyo, wo wir elfeinhalb Stunden sp├Ąter landeten, um weitere 2 Stunden auf unseren Flieger nach Nagoya zu warten. Wir haben uns die Zeit mit etwas Asahi, einem sehr trinkbaren japanischen Bier, und mit Oles Mini-PA am IPod verk├╝rzt.
Netterweise hatte uns die Dame von Japan Airways den Flug nach Nagoya upgegraded und so verbrachten wir die eineinhalb Stunden in komfortablen Liegesesseln, die wir uns nat├╝rlich lieber f├╝r den Flug Frankfurt-Tokyo gew├╝nscht h├Ątten - aber man soll ja nicht undankbar sein ;o)
In Nagoya angekommen (5.8.) wurden wir von unseren Freunden, den Spymaker empfangen, die uns f├╝rderhin so liebevoll durch unser Japanprogramm f├╝hrten, wie man es sich nur w├╝nschen kann!

Als wir nach einem kleinen Umweg ├╝ber “Lawson” (einem Conveniencestore, der 24 Stunden ge├Âffnet hat und der bei uns irgendwann nur noch “Bier-M├Âsel-Lawson” hie├č) ┬áim “Hotel Daiki” ankamen, war an Schlaf nicht zu denken! Wir wurden erstmal reich beschenkt: F├╝r die Damen der Crew gabs von Daikis Mutter je einen Jukata, eine┬á Art “Sommerkimono” und f├╝r die Buben das m├Ąnnliche Pendant. Und wir feierten das Wiedersehen geb├╝hrend!

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Am n├Ąchsten Morgen (6.8.) gabs dann mal ein wenig Schlaf, nat├╝rlich bei eingeschalteter AirCon, denn Japan hatte uns mit 35 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit empfangen. Herb!
Kaffee ist in Japan in warmen Zustand nur schwer zu bekommen - am ehesten noch bei amerikanischen Ketten :o( - aber kalt gibts ihn an jeder Stra├čenkreuzung aus dem Getr├Ąnkeautomat und in Dosen - ab und an ein echter Lifesaver!

automat

Dazu ne “Reisbemme” und der Tag kann kommen! Dieser brachte f├╝r uns noch keinen Gig, aber einen mehr als interessanten Besuch im Kalligraphiemuseum von Nagoya. Dort gibt es unglaublich sch├Âne und alte Handschriften zu bestaunen. Leider sind die Beschreibungen in den Museen in der Regel auf japanisch. Wir haben aber trotzdem unsere Unterschriften im G├Ąstebuch in “westlicher” Kalligraphie hinterlassen ;o)

Am Abend trafen wir dann alle “Spymaker-members” in einem Irishpub im Separee. Das war unsere offizielle Willkommensparty bei, nat├╝rlich, Sushi und Bier!!!

sushibeer

Wir hatten gelinde gesagt sehr viel Spa├č an diesem Abend und unsere Lachmuskeln hatten noch Tage danach mit dem Muskelkater zu k├Ąmpfen!
Am Samstag, den 6. August gings dann recht früh und nach zu wenig Schlaf gen Osaka.

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Unser erster Gig bei dieser Tour stand im “Rockrider” an, einem kleinen aber sehr feinen Club im Herzen Osakas. Wie in Japan offensichtlich ├╝blich, waren f├╝r den Abend 4 Bands und DJs am Start.
Und da waren sie wieder: Die unglaublich netten japanischen Musiker! Es ist immer ein tolles, kollegiales Miteinander. Der Backstage-Bereich hatte (wie fast immer) Schuhschachtelcharakter: Instrumentenkoffer rein - Raum voll ;o).

Der japanische Soundcheck ist kurz und knackig: “bassdrum, please” … bumm…bumm…”thank you!” “Arigato gozaimaaaaaaaaas!”. Aufgrund der Tatsache, dass jeder Club eine Hausanlage, einen Haustechniker und eine feste(!) Backline hat, habens die Mischer recht leicht und es klingt meistens super! Ist auch recht angenehm bei vier Soundchecks hintereinander…
Die Bands des Abends: Die “Rude Stompers“, eine klasse Ska-Band aus Osaka, die “Jug-a-billy-cats“, eine super Bluegrass-Country-Ska-Band, ebenfalls┬á aus Osaka (Die Jungs und M├Ądel haben mal richtig Alarm und Spa├č gemacht) dann unsere Freunde von “The Spymaker” und schlie├člich wir.
Das Publikum war in Partylaune!
Die Showtime ist immer recht kurz, so zwischen einer dreiviertel Stunde und einer Stunde pro Band. Das ist f├╝r uns richtig ungewohnt. So hatten wir aber die M├Âglichkeit ab und zu ein ganz anderes Set zu spielen, was auch Spa├č gemacht hat. F├╝r die Pausenmusik hat “DJ Take” gesorgt. Ihn kannten wir schon von der letzten Tour und er ist in Osaka ne echte Nummer was Ska anbelangt. Au├čerdem ist er verdammt nett!
Hier ein Foto mit Take im Hintergrund und den Jug-a-billy-cats im Vordergrund…

jugabillycats

Ein sch├Âner Brauch unter Nippons Musikern ist es nach dem Konzert eine gro├če Sause mit allem Beteiligten zu feiern! Meist mit lecker japanischem Essen wie┬áTempura, gegrilltem Fisch, Bohnen, japanischem Salat und nat├╝rlich mit┬áSushi und jeder Menge Asahi-Bier.

Die darauffolgende Nacht war sehr speziell: ├ťbernachtung im “Kapselhotel”. Hier hat jeder eine kleine “Schlafh├Âhle” f├╝r sich; Einer Bienenwabe vergleichbar! Das Ding f├╝hlt sich an wie eine Art Plastiksarg. Ein echtes Erlebnis, wenngleich die Hauptsache, n├Ąmlich der Schalf, ein wenig zu kurz kam…

So, das war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich! ;o)

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Heute Abend Gro├čdemo!

27. August 2010 · » Keine Kommentare

Nochmal: Heute abend 19 Uhr am Hauptbahnhof - oder was von ihm ├╝brig ist :o(

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Hier ein lesenswerter Beitrag in der Frankfurter Rundschau:

http://www.fr-online.de/wirtschaft/mobilitaet/-lasst-es-krachen–fetzen–knallen-/-/1473636/4592780/-/index.html

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N├Ąchste Ausfahrt Dettensee Seefestival und Wermelskirchen

26. August 2010 · » Keine Kommentare

Abgesehen von morgen wo wir in Dettensee auf dem Seefestival aufspielen (23:15) sind wir dann am n├Ąchsten Samstag in Wermelskirchen bei K├Âln. Auf beide Konzerte freuen wir uns nat├╝rlich ├╝ber die Ma├čen und w├╝nschen uns, dass ihr alle dabei seid :-D

Seefestival Dettensee

Die Ank├╝ndigung im Schwarzw├Ąlder Boten: Riesensause-beim-seefestival-dettensee

20_jahre

Leider treibt uns gerade aber auch die Sorge um unseren S21 Widerstand gegen das unsinnige Stuttgarter Gro├čkotz-Projekt der Politmafia von Stadt, Land und Bahn um. Gerne w├Ąren wir morgen auch als musikalische Unterst├╝tzer bei der Gro├čdemo um 19:00 in der Heilbronnerstrasse aber wir k├Ânnen uns nat├╝rlich nicht teilen :D Tut uns also enen Gefallen. Wenn Ihr nicht auf’s Konzert geht, dann geht zur Demo :-D. Infos hier: www.parkschuetzer.de und hier www.kopfbahnhof-21.de

Gro├čkundgebung 27.08.2010

Gro├čkundgebung 27.08.2010

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